Nach dem Klosterhoffest im Mai 2011 sind die Aktivitäten im Kräutergarten aber nicht beendet, ganz im Gegenteil:Die nächste Sonntagsführung am 10.Juli 2011 um 14.30 steht unter dem Motto: „Mit allen Sinnen durch den Kräutergarten“.
Eröffnung des neuen Kloster-/ Kräutergartens am 21. Mai 2011
Am 21. Mai 2011 wird um 14 Uhr der neue Kloster- / Kräutergarten im Rahmen eines Klosterhoffestes offiziell eröffnet, das in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt und der Begegnungsstätte Kloster Saarn veranstaltet wird. Die Einzelheiten zur Eröffnung des Klostergartens und zu den Rahmenveranstaltungen des Klosterhoffestes gehen aus der nachstehenden Übersicht hervor:
Nach einer Odyssee sind Reliquien aus dem frühen 13. Jahrhundert an ihren Bestimmungsort zurückgekehrt und seit Anfang April 2010 in einem schmucken Schrein in der „Schatzkammer-Vitrine“ des Klostermuseums zu besichtigen. Dieser Schrein wurde von dem Saarner Juwelier Jochen Laerbusch gestiftet.
Grundsatzbeschluss der Mitgliederversammlung vom 20.5.2010
Die Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. hat am 20. Mai 2010 den Vorstand einstimmig ermächtigt, die Anlage eines Kloster- / Kräutergartens unter der Voraussetzung zu verwirklichen, dass die beantragten Fördermittel zugesagt werden und bodendenkmalpflegerische Bedenken der Anlage des Kräutergartens an der ausgewählten Stelle nicht bestehen.
Sonderausstellung im Klostermuseum Saarn vom 22. Mai 2010 bis zum 29. September 2010
„Mit Brief und Siegel“, Urkunden des Klosters Mariensaal in Saarn
Die Geschichte des Klosters Saarn führt weit zurück ins Mittelalter. Das Kloster Mariensaal, auf lateinisch „aula beatae Mariae“, wurde 1214 als Zisterzienserinnenkloster gegründet. 1808 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Urkunden aus dieser langen Geschichte, Meilensteine im Saarner Klosterleben, präsentiert der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 im Kostermuseum in Mülheim-Saarn.
Sonderausstellung vom 22. Mai bis 29. September 2010
Mit Brief und Siegel. Urkunden aus dem Kloster Saarn
Nach monatelanger Vorbereitung wurde am 20. Mai 2010 die Sonderausstellung im Klostermuseum „Mit Brief und Siegel. Urkunden aus dem Kloster Saarn“ feierlich eröffnet. Die Ausstellung ist der wesentliche Beitrag des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. in Zusammenarbeit mit dem Mülheimer Stadtarchiv zum Kulturhauptstadtjahr 2010 und der damit verbundenen „Spirituellen Kulturtankstelle Kloster Saarn“.
Das Ruhrgebiet wird im Jahre 2010 als Europäische Kulturmetropole unter dem Motto „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“dargestellt.
Nach einer Entscheidung des EU-Ministerrates wurde die Stadt Essen - stellvertretend für das Ruhrgebiet - als Kulturhauptstadt Europas 2010 benannt.
Das Bistum Essen beteiligt sich an diesem Projekt mit der Präsentation von 53 sogenannten Kulturtankstellen. Ein Netz qualifizierter spiritueller Angebote soll einen Erfahrungsraum eröffnen, die Industrieregion Ruhrgebiet auch in ihrer historischen und kulturellen Dimension kennen zu lernen. Es gilt, spirituelle Schätze zu heben, um geistig-geistlich aufzutanken.
Das Kloster Saarn ist eine der 52 ausgewählten Kulturtankstellen.
„Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten“, beschreibt der stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Kloster Saarns, Hans-Theo Horn, sein Lebensmotto.
Das neue Saarner Klostermuseum öffnete am Samstag zum ersten Mal seine Pforten. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und machten sich ein Bild von der jahrhundertealten Geschichte des Klosters.
Leo Werry war Gründungs- und langjähriges geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Saarn e.V. Das neue Klostermuseum ist wesentlich seiner Initiative und Tatkraft zu verdanken. Leo Werry konnte die Vollendung seines Lebenswerks nicht mehr miterleben.
27.10.2008
Kultur tanken im Kloster
WAZ Mülheim vom 25.10.2008 - Julia Damm
Dr. Michael Schlagheck, Direktor der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg", ist sicher: "Saarn hat nicht nur museale Qualitäten, sondern ist zukunftsfähig".
200 Jahre ist her, dass die letzten Nonnen Kloster Saarn verließen, nun sind wieder welche da. Zwei an der Zahl, allerdings nur für ein Wochenende. Und sie sind begeistert. „Beeindruckend, wieviele Menschen dazu beitragen, dass dieser Ort lebt. Das hat sich auch schon bis Rom herumgesprochen”, sagt Schwester Mirjam, Äbtissin des Klosters Marienkron im österreichischen Burgenland und nicht von ungefähr hier.
WAZ Mülheim vom 20.10.2008 - Bericht von Jörn Stender
Von fast 1000 Exponaten finden an die 500 Platz im neuen Museum. Dokumentiert wird die gesamte Bandbreite des Wirkens und Lebens in Saarn. Die Schreibwerkstatt und eine Handmühle sollen besonders Kinder ansprechen.
WAZ vom 12.10.2008 - Bericht von Margitta Ulbricht
800 Jahre Geschichte kommen im Mülheimer Kloster Saarn wieder zum Vorschein. Lokales zum Anfassen ist die Devise in einem Museum, das den Alltag lebendig werden lassen will.
WAZ MH vom 09.07.2008 - WAZ Sommergespräche am Kloster Saarn
Nach einer zufälligen Begegnung mit einem Ehepaar im Biergarten der Caféteria, gab Hans-Theo Horn den beiden mit auf den Weg, das Kloster Saarn als Kulturstätte weiterzutragen. Die ist es heute schon. Und noch einmal mehr, wenn das Kloster-Museum am 24. Oktober eröffnet wird.
Interview: Margitta Ulbricht
Herzenssache von vielen - Ausstellung im Kloster Saarn soll erst noch ein Museum werden. Freunde und Förderer sehen sich auf einem guten Weg. Rund 300 Exponate erzählen von einer wechselvollen Geschichte.
Der Engel für Heilige - Restauratorin Petra Holle verhilft Bischof und Anna zu altem Glanz. Von Rissen und Holzwurm befreit zieht Engelbert bald ins Kloster. Saarner Förderer gaben die Arbeiten in Auftrag